Dieser kurze Text dient der Erklärung der verschiedenen Gremien, welche in der Hochschulpolitik des APVs eine Rolle spielen. Die Gremien teilen sich auf in eine interne und externe Hochschulpolitik.

Interne Hochschulpolitik

Die interne Hochschulpolitik besteht aus der Departementskonferenz (DK), der Unterrichtskommission (UK) und der Notenkonferenz (NOK).

Departementskonferenz (DK)

Die DK ist das oberste Organ eines Departements, in unserem Fall des D-CHAB. In der DK sitzen die verschiedenen Professoren des Departements, Vertreter des Personals und Vertreter der Studierenden und Doktorierenden, wobei der APV zwei Sitze hat. Die anderen Studienvertreter sind aus den Studiengängen Chemie, Chemieingenieurwissenschaften und Interdisziplinäre Naturwissenschaften. Unter der Leitung des Departementsvorstehers (Prof. Karl-Heinz Altmann) werden über Forschungs- und Lehrstrategien diskutiert und Vertreter in verschiedene Gremien gewählt.

Die DK bestimmt abschliessend über Anträge aus der UK. Die DK findet mindestens dreimal pro Semester statt.

Unterrichtskommission (UK)

Die UK findet in deutlich kleinerem Rahmen als die DK statt. Die Studiendirektorin Prof. Cornelia Halin Winter leitet die Sitzung, wobei Professoren, Doktorierende und Studierende anwesend sind. Hier wird auf alle Aspekte der Lehre eingegangen. Mitunter werden Änderungen des Curriculums und Veränderungen der Vorlesungen diskutiert. Die UK ist das Gremium, wo Anliegen der Studierenden bezüglich Verbesserungspotential der Lehre am besten eingebracht werden können. Die UK findet zweimal pro Semester statt.

Notenkonferenz (NOK)

Die Notenkonferenz findet immer anschliessend an die Prüfungsphase statt. Die Studiendirektorin (Prof. Halin Winter) und die jeweiligen Examinatoren bilden die NOK, wobei auch zwei Vertreter der Studierenden anwesend sind – diese haben aber nur Beobachterstatus und kontrollieren, dass alle Studierende gleich beurteilt werden. Es werden die Bewertungen der Prüfungen diskutiert und sogenannte «kritische Fälle» beurteilt, mit der Möglichkeit, einzelne Noten aufzurunden.

PAKETH

In der Unterrichtskommission haben wir den PAKETH-Draft zusammen mit dem IPW ausgearbeitet und schlussendlich angenommen – somit kann das Studium zum Herbstsemester 2028 neu organisiert werden.
Genaue Anpassungen sind zum Teil noch offen und werden noch konkretisiert. Die Inhalte der Vorlesungen werden noch von den einzelnen Dozenten angepasst, jedoch sind die Dozenten selbst dafür verantwortlich, die Qualität der Vorlesung hochzuhalten, während die Lernphase gekürzt wird. Die Gespräche mit den Dozenten fielen unterschiedlich aus: Einige haben ihren Stoff bereits angepasst und beispielsweise im Herbstsemester eine vorlesungsfreie Woche eingeplant (da künftig eine vorlesungsfreie Woche im HS vorgesehen ist), während andere noch nach Wegen suchen, wie sie ihren Stoff reduzieren und gleichzeitig die Qualität ihrer Vorlesung beibehalten können.

HXE Ersatzbau

Das HXE-Gebäude, in dem heute unter anderem das APV-Büro und das LochNess beheimatet sind, wird in den kommenden Jahren abgerissen. An dessen Stelle wird als langfristige Lösung das „HIC“ errichtet, welches bis 2030 fertiggestellt sein soll. Der VSETH hat dazu ein Papier verfasst, welches Anforderungen und Wünsche an die ETH stellt, wie sich Studierende den Neubau vorstellen. Sicher soll das Gebäude die neuen Fachverein-Büros und eine Event-Location beinhalten, dazu stehen eine weitere Mensa, Co-Working Spaces und vieles Weitere im Raum.
Als Übergangslösung sind Container neben dem Bellavista-Restaurant geplant, die die Fachverein-Büros und eine Eventfläche beinhalten sollen.

VSETH

Im Mitgliederrat wurde der VSETH-Vorstand neu gewählt, unter anderem Mauro Albertini als Präsident, der bisher den Fachvereinsrat als Präsident geleitet hat.
Des Weiteren wurde ein Konzept ausgearbeitet, um Fehlverhalten im VSETH-Umfeld zu sanktionieren; insbesondere sollen sexuelle Übergriffe und andere Straftaten neben den rechtlichen Konsequenzen zu einem Ausschluss der Person von den Aktivitäten des Vereins führen. Das Konzept ist seit Juni dieses Jahres in Kraft und gilt damit auch im APV.

Externe Hochschulpolitik

Die externe Hochschulpolitik setzt sich zusammen aus Mitgliederrat (MR) und Fachrat (FR).

Mitgliederrat (MR)

Der MR ist das höchste Organ des VSETH. Er bestimmt die Politik des VSETH, wobei auch Vorstände gewählt werden und Rechnung und Budget genehmigt werden. Der MR findet drei mal im Jahr statt. Jeder Fachverein hat zwei feste Sitze und je nach Grösse eine variable Anzahl an weiteren Sitzen.

Fachrat (FR)

Der FR ist das Kontrollorgan des VSETH-Vorstands und setzt sich aus je einem Vertreter pro Fachverein und einem VSETH-Vorstandsmitglied zusammen. Alle drei Wochen tagt der FR, wobei über ETH-weite Themen, so wie die allgemeine Strategie beraten wird. Der FR dient ebenfalls der Vernetzung der Fachvereine. Weiter kann Geld oder eine Defizitgarantie aus dem «FR-Topf» gesprochen werden, um bestimmte Projekte zu finanzieren. Auch werden bestimmte Geschäfte aus dem MR vorbesprochen, um letzteren effizienter zu machen.

Hopo-Wochenende

Hopo-Wochenende ist ein Wochenende, welches gratis für alle ist die aktiv in der Hochschulpolitik sind. Hier werden verschiedene Workshops zu hochschulpolitischen Themen angeboten.